« zur Startseite

Finanzierung

Finanzielle Unterstützung für die Abendschule

Im Dschungel finanzieller Fördermöglichkeiten und Steuergesetze können Interessenten, die einen Schulabschluss, ihren Fachwirt oder Meister an einer Abendschule absolvieren möchten, schnell die Übersicht verlieren. Erfahren Sie hier mehr.

Abendschule, Finanzierung, BAföG, Steuer, Kosten

Finanzielle Unterstützung wie beispielsweise BAföG oder Kindergeld und steuerliche Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten sind oft diskutierte und gefragte Themen in Internetforen. Alter, berufliche Vorbildung, erster und zweiter Bildungsweg, Status und Bezeichnung der Weiterbildung – all das sind Kriterien, die ausschlaggebend sein können, wenn es um den Besuch einer Abendschule geht.


BAföG und Abendschule

Befinden sich Menschen auf dem sogenannten zweiten Bildungsweg und wollen in einer Abendschule einen höheren Schulabschluss erlangen, besteht in der Regel die Möglichkeit, Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz zu beantragen. Hierbei handelt es sich um das elternunabhängige BAföG.

So ist es beispielsweise möglich, für den Besuch eines Abendgymnasiums für die letzten drei Semester elternunabhängiges BAföG zu beantragen. Dieses Geld muss am Ende auch nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung, um an einem Abendgymnasium die Hochschulreife zu machen, ist eine abgeschlossene Ausbildung. Dies muss auch im BAföG-Antrag nachgewiesen werden.

Unter den Begriff „zweiter Bildungsweg“ werden alle staatlichen Einrichtungen akzeptiert – so auch eine Abendschule oder ein Kolleg. Der Unterschied zwischen einer Abendschule und einem Kolleg liegt in der Anzahl der Unterrichtsstunden. Während die Abendschule maximal 25 Wochenstunden vorsieht und nebenberufliches Arbeiten zulässt, läuft ein Kolleg ganztags ab. Dies wiederum wirkt sich auch auf die Höhe und Bewilligung des BAföG aus.

| 1 | 2 | >>

Ähnliche Themen

News und Aktuelles

  • Fortbildung zum Traumjob

    Wer sich in seinem Job langfristig etablieren und mit seinem Fachwissen up to date bleiben möchte, kommt heutzutage an einer Fortbildung kaum vorbei. Außerdem bieten Fortbildungen die Chance, einen Schul- oder Berufsabschluss nachzuholen.

     

  • Chancen auf Festanstellung steigen durch Weiterbildung

    Studien und Statistiken des IAB und der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Wer gut qualifiziert ist, ist seltener arbeitslos. Weiterbildung, das Nachholen von Bildungabschlüssen und der Erwerb beruflicher Qualifikation lohnt sich darum immer und zeigt sich als beste Strategie auf dem Arbeitsmarkt.

  • Mit Fremdsprachen im Gepäck zum beruflichen Wunschziel

    Globalisierung, Weltwirtschaft, Flexibilität – von Arbeitnehmern werden mehr und mehr auch fremdsprachliche Kompetenzen gefordert und erwartet. Neben Englisch, das schon fast nicht mehr ausreicht, wird eine zweite Fremdsprache vorausgesetzt. Eine Situation, auf die sich der heutige Mitarbeiter einstellen sollte.

Weitere News im Archiv »