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Abendschule vs Fernschule Teil 2

kostenfrei und / oder kostenpflichtig

Der Vorteil einer Abendschule liegt sicherlich bei den Kosten. Viele staatlich geförderte Institutionen bieten kostenfreie Kurse an. Dies können beispielsweise die örtlichen Volkshochschulen oder andere Bildungsträger sein. Kommerzielle Anbieter erheben teilweise Kosten von mehr als 200 Euro monatlich. Fernschulen sind in der Regel immer kostenpflichtig; wobei es auch hier Förderungsmöglichkeiten gibt.


Die Abendschule – ein realer Ort

Eine Abendschule ist eine Präsenzeinrichtung. Sei es die örtliche Volkshochschule oder eine andere Bildungseinrichtung – hier wird noch herkömmlich unterrichtet: Ein Klassenzimmer, ein Lehrer und die Schüler. So können sich die Teilnehmenden gezielt auf ihre Prüfungen vorbereiten. Fragen klären, Probleme lösen, sich austauschen und kommunizieren, sich gegenseitig motivieren und zusammen lernen.

Allerdings müssen die Wege und Zeiten für die An- und Abfahrt zur Abendschule eingeplant werden, so dass Lernen an der Abendschule unter Umständen einen zeitlich höheren Aufwand bedeuten kann. Wem das zu viel ist oder zu weit geht, der kann in einem Fernlehrgang lernen: zu Hause, im Büro oder wo und wann auch immer. Das bedeutet aber auch: viel Disziplin und Eigenmotivation. Der Antrieb einer Gruppe fehlt genauso wie der direkte Kontakt mit den Lehrkräften.

Entscheiden müssen Sie allein

Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, überlegen Sie genau, wo Ihre Wünsche, Ziele und Bedürfnisse liegen. Informieren Sie sich ausführlich bei verschiedenen Bildungsanbietern und -trägern. Und hinterfragen Sie ehrlich Ihre Lernhaltung: Brauchen Sie eine Gruppe, um den inneren Schweinehund zu überlisten oder sind Sie ein Einzelkämpfer, der sich besser im stillen Kämmerlein vorbereitet?

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